Das Einzige,

das Bestand hat ist die Liebe. Du wirst das sicherlich auch kennen, dass der Wind kräftig um deinen Kopf bläst und dir die Sachen um die Ohren fliegen und du dich mitten im Hurrikan befndest. Dein Boot schaukelt hin und her, auf und ab und es scheint, als gäbe es kein morgen. Am Anfang hältst du den Sturm für echt und fürchtest dich, aber dann ganz langsam wird dir klar, das ist alles nur eine Illusion. Auch der Hurrikan kann dir nichts anhaben, dich nicht erschüttern. Wenn dir das klar wird, dann kannst du getrost zuschauen, wie dir die Sachen um die Ohren fliegen, lächeln und einfach warten bis sich der Sturm legt. Und dann, dann ist die See einfach nur ruhig. Du begrüßt einen schönen Morgen, die Sonne geht auf und die Oberfläche des Meeres ist fast glatt, schaukelt nur ein bisschen hin und her, so als hätte es den Sturm nie gegeben. Es ist einer dieser magischen Momente, die genau so vorbei gehen wie der Sturm. 

 

Die Reise nach Santorini steht unter dem Motto: Altes verabschieden und Neues begrüßen. Ich freu mich! 

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Kommentare: 2
  • #1

    Maria Geher (Mittwoch, 24 April 2019 15:26)

    Inwiefern ist die Liebe das Einzige was Bestand hat? Wo doch gerade in der Liebe ständig alles auf Sturm steht. Altes verabschieden und Neues begrüßen verbinde ich auch am ehesten mit der Liebe. Mit Dingen und Menschen, die mir lieb sind. Oder hab ich Sie falsch verstanden?

  • #2

    Gerda (Mittwoch, 24 April 2019 20:42)

    Danke für Ihre Nachricht, Frau Gehrer. Ich gehe noch weiter: Die Liebe ist das Einzige was ist. Und sie wird oft missverstanden. Wenn wir bedürftig sind und im anderen nach Erfüllung suchen, dann hat das nur begrenzt mit Liebe zu tun. Liebe ist einfach und beginnt bei uns selbst. Sich anzunehmen, zu lieben, egal was die äußeren Umstände uns gerade für ein Bild von uns selbst aufwerfen, ist schwierig. M.E. führt aber kein Weg daran vorbei. Sonst bleibt man ewig ein Suchender und muss zwangsläufig ent - täuscht werden.

    Es gibt den Spruch: Wenn man eine Türe schließt, dann tut sich eine andere auf. Erst wenn wir altes wirklich verabschiedet haben, dann kann sich m.E. eine andere Türe auftun. Und das erfordert Vertrauen.