Wie geht das?

In einer Welt, in der dir ständig erklärt wird, nicht gut genug zu sein, ist es schwierig zur Selbstliebe zu finden. Und Selbstliebe hat nichts mit Selbstverliebtheit zu tun.

Jedes Kind kommt als "Liebesknäuel" auf die Welt. Es liebt einfach. Schon bald wird dem Kind erklärt, wie es zu sein hat, damit es ein liebes, braves Kind wird. In der Schule wird dir erklärt, ob du sehr gut oder nur befriedigend oder vielleicht sogar nicht genügend bist. Die Werbung erklärt dir dann, du musst dies oder jenes besitzen, um dazuzugehören. Vieles wird gar nicht mehr hinterfragt. Wir sind auch nicht dazu erzogen worden, zu hinterfragen, sondern nachzumachen, was andere vormachen.

So und dann heißt es plötzlich, wir sollen uns selbst lieben. Aber wie geht das?

Es geht um einen liebevollen Blick auf uns selbst. Fünfe auch einmal gerade sein zu lassen. Die eigenen Schattenanteile anzunehmen. Das sind die Anteile, wo wir selbst nicht so gerne hinschauen, weil sie uns nicht gefallen. Aufzuhören, an uns selbst herumzukritisieren. Ein großes JA zu uns selbst zu sagen. Die Einzigartigkeit von uns selbst und damit auch von jedem anderen zu sehen. Eine liebe Freundin hat mir erzählt, dass sie tief in sich das Gefühl hegt, etwas Besonderes zu sein. Nicht im Sinne von abgehoben, sondern von einzigartig. Und ihr Wunsch ist es, dass jeder sich dieser eigenen Besonderheit bewusst wird. Niemand lacht wie du. Niemand spricht wie du. Niemand geht wie du. Du bist ein Mosaiksteinchen von einem wunderbaren Puzzle.

Das wäre einmal ein Anfang....

 

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