Von der Täuschung

Manchmal täuschen wir uns. Wir haben eine bestimmte Vorstellung und wenn diese Vorstellung nicht erfüllt wird, dann fühlen wir uns enttäuscht. Ent-täuscht heißt aber nichts anderes, als sich eben getäuscht zu haben. In einen Menschen, in einer Situation, was auch immer. 

 

Wenn es sich um einen Menschen handelt, dann wollten wir den anderen vielleicht gar nicht in seinem "Sosein" erkennen, sondern haben vielleicht sein Potential gesehen, das dieser aber (noch) nicht leben kann oder will. Vielleicht aber waren wir schlichtweg nur nicht ehrlich uns selbst gegenüber. Oder wir selbst waren noch in einer Bedürftigkeit. Man darf in jedem Einzelfall gesondert dazu hinschauen.

 

Wenn so eine Täuschung auffliegt, dann kann man mitunter hart auf dem Boden der Realität aufknallen. Und das tut weh. Aber die gute Nachricht: auch das geht vorbei ;-). Und wenn du aus einem Traum erwacht bist, dann träume einen anderen, einen schöneren Traum, einen Traum, der sich besser anfühlt, der mehr von dem widerspiegelt, wer du sein willst, was du verkörpern willst. Denn: das Leben ist magisch. Wir haben es nur vergessen.  

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