Natur

In meinem Garten steht die Zeit still. Der Himmel bleibt derzeit blau, weil Flugzeuge nicht die Idylle stören. Die Sonne wärmt mein Gesicht und viele verschiedene Singvögel liefern mir ihr Konzert. Der Duft der Kirschblüte erfüllt mein Herz. Der Nadelbaum hat alle seine Zapfen im Herbst abgeworfen und ist gerade dabei neue zu produzieren. Die Funkie bohrt sich einen Weg ans Licht. Die freche Maus nagt irgendwo in meiner Nähe und macht mich mürbe. Ab und an schaut der Nachbarskater vorbei. Wenn es ihm genehm ist, lässt er sich streicheln. In meiner kleinen Welt herrscht Frieden. Es tut gut, das alte Tor hinter sich schließen zu können und "die Welt" draußen lassen zu dürfen. Es ist faszinierend wieviele Tiere bei mir im Garten wohnen ohne dass ich auch nur ein einziges "meines" nennen kann und will. Dieses kleine Paradies ist so belebt, so bunt, so friedlich und ist - gerade in Zeiten wie diesen - eine Labsal für die Seele. Auch heute erfüllt mich tiefe Dankbarkeit. Wir sollten wieder in Symbiose mit der Natur leben. Sie nicht ausbeuten. Dankbar für ihre Gaben zu sein.

 

Niemand braucht die hundertste Version vom Smartphone, ständige Dauerberieselung durch verschiedene Medien, Junk food, das xte Einkaufszentrum, Ablenkungen jeglicher Art, etc. (ich nenne es mal ein Legehennenleben). Was wir wirklich brauchen, ist wieder zu unserer ursprünglichen Natur zurückzufinden. Und die Natur kann uns dabei gute Dienste tun und uns unterstützen.