2-G

Ab Montag gilt für viele Bereiche die 2-G Regel. Diese Politik der Ausgrenzung ist mit gesundheitspolitischen Argumenten nicht zu rechtfertigen. Sie verfolgt nur einen Zweck, dass sich möglichst alle impfen lassen. Sie macht auch nicht halt vor Jugendlichen und Kindern, was ich für besonders bedenklich erachte.

 

Die 2-G Regelung ist sachlich nicht zu rechtfertigen. Denn von einem Nicht-Geimpften, der einen PCR-Test vorweisen kann, geht weniger Gefahr aus, als von einem nicht getesteten Geimpften. Das Ganze wird am Beispiel von Genesenen mit Antikörperbestimmung noch absurder. Denn sie wissen über ihren Antikörperstatus Bescheid, was alle Geimpften im Regelfall nicht tun. Aber auch Genesene mit hohen Antikörpern fallen nicht unter 2-G, wenn ihre Erkrankung länger als 6 Monate zurück liegt. Ob ein Geimpfter überhaupt Antikörper aufgebaut hat, interessiert wiederum nicht. Dass sich Impfdurchbrüche mehren und sich die Hospitalisierung der Geimpften bereits der 50 % Marke nähert, ist hinlänglich bekannt, wird allerdings im Regelwerk negiert.

 

Wäre nicht eine Testpflicht für alle sinnvoll? Die Politik der Entzweiung muss ein Ende haben, sonst wird sie am Ende des Tages vor einem von ihr zu verantwortenden Scherbenhaufen stehen. Verschärfungen erhöhen keinesfalls die Impfwilligkeit, sondern die Resignation. Es wird eine Maßnahme akzeptiert, nicht weil man sie für sinnvoll erachtet, sondern um sich seine Freiheit zu erkaufen. Das ist gefährlich.

 

Ich habe mir vorgenommen nicht zu resignieren. Und widme mich unaufhörlich dem Schönen, dem Wahren, dem Guten im Leben. Das ist manchmal nicht so leicht, aber ich bleibe dran.

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