Eine wahre Geschichte

Vor einigen Jahren unternahm ich eine Reise nach Costa Rica. Ich stolperte über eine Eisenstange, woraufhin mein Knie den doppelten Umfang bekam und ich mich nur mehr mit Krücken (die ich aus Holz anfertigte) fortbewegen konnte. Zu dieser Zeit befand ich mich an einem kilometerlangen mit Palmen gesäumten Strand. Natur soweit das Auge reicht. Sonst nichts. 

 

Mein Wunsch ans Universum: "Eine Massagebehandlung". In der Hoffnung, dass damit die Schwellung zurückgeht. Gleichzeitig fand ich diesen Wunsch absurd, weil es tatsächlich ringsum nur Palmen gab. Ich setzte mich auf einen Baumstumpf, es raschelte im Gebüsch und ein Mann mit einer Massageliege (!) kam daraus hervor. Wie sich herausstellte, bot selbiger Massagen am Strand an. Ehrlich!!! Ich war sprachlos (was bei mir auch nicht so oft vorkommt). Diese Geschichte entspricht den Tatsachen und ist nicht erfunden. Das Universum hatte mir meinen Wunsch in Sekundenschnelle erfüllt. Warum das so war? Weil ich keine Ahnung hatte, wie dieser Wunsch erfüllt hätte werden können. Weil ich keine Vorgaben dazu machte (wie auch?). Und mir die Erfüllung gleichzeitig auch nicht so wichtig war. Es war die Kombination von allem, dass die Wunscherfüllung erst möglich macht. Es war ein unschuldiges Wünschen. Loslassen, Gelassenheit, keine Vorgaben! Ich könnte dazu zahlreiche weitere Beispiele nennen, aber auch für den umgekehrten Fall. 

 

Wie immer geht es um´s Üben, Üben, Üben. 

Das war der Strand.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0