Hanni und

Seit meine Hühner in Ottenthal 33 eingezogen sind, lebe ich - mit klitzekleinen Ausnahmen - vegetarisch. Die gibt es nur bei Einladungen, wenn ich nicht unhöflich sein möchte. Warum das so ist? Weil ich sehe, wie meine beiden Hühner untereinander und mit mir kommunizieren. Weil ich sehe, wie freiheitsliebend und sozial diese Tiere sind. Es stehen ihnen üblicherweise 4000m² Grund zur Verfügung. Wenn ich sie dann einmal ins "kleine Gehege" mit ca. 25m² einsperren muss, dann regen sie sich fürchterlich auf und gackern mir die Ohren voll. Sie kennen Freiheit und lieben Freiheit genau so wie ich. Jetzt mag jemand sagen, dass sind Nutztiere und ich übertreibe es ein wenig. Dem kann ich einiges abgewinnen. Aber ich weiß auch, wie Tiere mitunter gehalten werden, die täglich auf die Teller vieler Österreicher kommen. Und genau dazu will ich bewusst nichts beisteuern. Ich sage nicht, dass man meinem Beispiel folgen soll. Ich möchte mit diesem Blogeintrag nur sensibilisieren, dass auch Nutztiere Lebewesen sind, die ein erträgliches Leben verdient haben. Vor allem dann, wenn sie uns als Nahrung dienen sollen. Nicht mehr und nicht weniger. Das Mindeste, das man tun kann, ist beim Fleischkauf bewusst darauf zu achten, wie die Tiere gehalten wurden.

Yoga mit tierischer Begleitung :-).

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