Auf meiner Reise durch Indien kam ich immer wieder mit dem Thema "Karma" in Berührung. Indische Religionen wie der Buddhismus und der Hinduismus basieren auf dem Prinzip des Karma.
Das Gesetz des Karmas geht davon aus, dass sich die guten Taten eines Menschen positiv auf sein Leben auswirken, und seine schlechten Handlungen negative Konsequenzen für ihn haben werden. Wenn nicht in diesem Leben, dann im nächsten. Es ist ähnlich dem Prinzip Ursache und Wirkung oder vereinfacht ausgedrückt "Wie du in den Wald schreist, kommt es zurück." Ein Inder meinte einmal, er hätte Angst als Affe wieder geboren zu werden und versuche deshalb ein gutes Leben zu führen.
Macht es nicht generell Sinn, Gutes in die Welt zu streuen. Ganz egal aus welchem Grund, Liebe zu verteilen. Und das geht oft im Kleinen. Wenn mir ein Kleidungsstück an einer mir fremden Person gefällt, dann mache ich gerne mal ein Kompliment. Es ist sagenhaft, wie positiv und freundlich Menschen darauf reagieren. Mit Sicherheit verschönere ich den Tag dieser Person, aber auch meiner fühlt sich besser, leichter und glücklicher an.
Es müssen nicht immer große Taten sein, manchmal genügt ein Lächeln, ein nettes Wort, eine aufmunternde Geste. Aus welchem Grund auch immer, du Gutes in die Welt verstreust, sei dir sicher, du wirst dafür belohnt werden. Immer. Und in unterschiedlicher Art und Weise. Handlungen haben Konsequenzen, auch wenn sie einem nicht immer gleich offenbart werden.
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